Fenster zum Sommer
Deutschland/Finnland 2011
Nina Hoss, Mark Waschke, Lars Eidinger
Gemeinsam mit ihrer neuen Liebe August (Mark Waschke) ist Juliane (Nina Hoss) auf dem Weg von Berlin in ihre alte Heimat Finnland. An einem Sommerabend schläft sie an der Schulter ihres Geliebten ein, doch wacht morgens im winterlichen Berlin auf. Juliane realisiert, dass sie ein halbes Jahr in der Zeit zurück gereist ist, in eine Phase, in der sie noch mit ihrem Ex-Freund Philipp (Lars Eidinger) zusammen ist und ihre im Frühling tödlich verunglückte Freundin Emily (Fritzi Haberlandt) noch lebt. Um ihren geliebten neuen Freund August zu treffen, will sie alles wieder so machen wie zuvor, aber gleichzeitig den Tod ihrer Freundin verhindern.
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ich fand den film sehr schön. vor allem die thematik. wie oft haben wir uns schon gefragt “was wäre passiert, wenn….” wie oft wünschten wir uns im nachhinein dinge anders gemacht zu haben oder wie oft ist man dem schicksal dankbar, weil man sich fragt “wäre das nicht passiert, hätte dies oder jenes nie stattgefunden”. aber vielleicht ist es wirklich so, dass unser schicksal vorbestimmt ist und selbst, wenn wir “zurück” könnten, es würde trotzdem passieren, einfach nur anders. im ergebnis bin ich aber eigentlich froh, dass wir unser schicksal nicht kennen und jeder tag eine überraschung sein kann. mal mit nicht so schönen uberraschungen, aber auch mit sehr viel schönen.